Mit dem Motto „Anpfiff für neue Ministranten und Dank für treue Dienste“ setzte die Pfarrgemeinde in einem festlichen Gottesdienst, eindrucksvoll umrahmt vom Singkreis „Mitanand“, ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Im Mittelpunkt standen die feierliche Aufnahme neuer Ministrantinnen und Ministranten sowie die Verabschiedung langjähriger Altardiener.
In ihrem Predigtspiel zogen die „Minis“ einen anschaulichen Vergleich zum Fußball: Jeder bringe seine eigenen Fähigkeiten ein, jeder übernehme Verantwortung, und jeder einzelne sei ein wichtiger Teil des Teams. Denn niemand könne ein Spiel allein und ohne Schiedrichter und Trainer gewinnen – genauso lebe auch die Kirche von Menschen, die ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen.
Im feierlichen Rahmen wurden vier neue Ministranten aufgenommen: Timo Wagner, Anton Gaßlbauer, Ludwig Kürmayer und Valentin Bauer. Mit ihrer Bereitschaft, den Altardienst zu übernehmen, wurden sie herzlich in die Gemeinschaft integriert und, als Zeichen dafür, von den Älteren eingekleidet.
Nach dem Gottesdienst wurden Ehrungen vorgenommen. Veronika Niederer, Marie Münch, Ida Probstmeier und Linus Lohr bekamen das silberne Kreuz für fünf Jahre Ministrantendienst. Laura Niedermaier ist bereits zehn Jahre im Einsatz.
Ebenso wurden Ministrantinnen und Ministranten verabschiedet, die über viele Jahre hinweg ihren Dienst mit großer Verlässlichkeit ausgeübt hatten. Ihnen galt der Applaus der Pfarrgemeinde für ihren wertvollen Einsatz und ihre Treue. Aus der Ministrantenschar ausgeschieden sind:
Alex Nußbaumer (3 Jahre)
Julia Nußbaumer (5 Jahre)
Nico Wagner (6 Jahre)
Sophia Hackl (10 Jahre)
David Achtert (14 Jahre)
Sabine Quaiser (20 Jahre)
Ganz besonders hervorzuheben ist die Oberministrantin Sabine, die ihren Dienst über 20 Jahre mit unermüdlichem Engagement und viel Herzblut verrichtete. Unzählige Stunden investierte sie über die Jahre in die Gestaltung von Gottesdiensten, von Gruppenstunden und Ausflügen. Von jedem einzelnen Ministranten wurde sie daher mit einem Geschenk bedacht. Außerdem erhielt sie von der Mesnerin Berta Gruber und der Kirchenverwaltung, gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat, eine Anerkennung für ihren langjährigen Dienst. Auch Pfarrer Joseph, der den Gottesdienst zelebrierte, sprach ihr und den anderen ausgeschiedenen Ministranten seinen Dank aus.